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A HOME WITHOUT A CAT IS ONLY A HOUSE | |
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INHALT | |
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Aberglaube Abstammung Apportieren Beutetiere Beuteverhalten | |
Lebenserwartung Paarung Parasiten Pflanzen | |
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Ernährung Gebiß Geschlechtsreife Grundausstattung Haarballen Impfung |
Reisen/Urlaub Rolligkeit Schlafen Schnurren Sinnesorgane Sozialordnung Spielen Streicheln Streifgebiet |
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Kastration Katzengras Katzenkinder Katzenkrankheiten Katzennamen Katzenrassen |
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Tätowierung Unfallgefahr Unsauberkeit |
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Buchempfehlungen |
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Katzensprache Katzentoilette Körperbau Körperpflege Krallen |
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Aberglaube Religiöser Fanatismus, Weltuntergangsglaube, Sinnes- und Frauenfeindlichkeit bestimmten das Denken der geistlichen und weltlichen Herren im Mittelalter. Das kirchliche Machtstreben richtete sich in erster Linie gegen alle Überreste heidnischen Volksglaubens. Man suchte ein Feindbild und fand es in der geheimnisvollen, eigenwilligen, nicht zu unterwerfenden Katze. Sie wurde kurzerhand zum Teufelstier erklärt, mit Hexen und Hexerei in Verbindung gebracht und von nun an verfolgt. Zu Tausenden wurden sie allein oder zusammen mit den der Hexerei angeklagten Frauen auf den Scheiterhaufen verbrannt. Vor allen in schwarzen Katzen sah man die Mächte der Finsternis, und man begegnete ihnen mit entsprechender Furcht. Oftmals wurden Katzen bei lebendigem Leib in Fundamente von Häusern und Dämmen eingemauert um böse Geister abzuhalten und somit Unglück von den Bauwerken abzuwenden. Die Einstellung der Menschen war jedoch trotz jahrhundertelanger Verteufelung durch die Kirche zu keiner Zeit frei von Widersprüchlichkeiten. Besonders auf dem Land schätzte man Katzen als Mäuse- und Rattenfänger. Auch bei Seeleuten war die Katze sehr beliebt. Kein Schiff lief ohne Schiffskatze aus, denn das brächte Unglück. Ging eine Katze versehentlich einmal über Bord, bedeutete dies, dass das Schiff unweigerlich zum Sinken verurteilt war. In England glaubt man seit langem, daß eine schwarze Katze, die den Weg kreuzt oder ins Haus kommt Glück bringt. In dieser Hinsicht unterscheiden sich England und Amerika grundlegend, denn in Nordamerika ist es die weiße Katze, die Glück bringt, die schwarze hingegen Unglück. l | |
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Abstammung Vorfahren unserer Hauskatzen waren die Falbkatze aus Afrika, die Steppenkatze aus Indien und die Waldwildkatze aus Europa und Asien. Unsere Hauskaten liegen in ihrem Grundtyp zwischen den Falbkatzen mit ihrer schlanken, hochbeinigen Gestalt und den Waldkatzen mit ihrem kräftigen und gedrungenen Körper. Aus dem 6. Jahrtausend v. Chr. stammen die ältesten bekannten Darstellungen zahmer Katzen. Sie wurden in Anatolien gefunden und zeigen mit Katzen spielende Frauen. Die ersten Hieroglyphen in Ägypten, die für die Worte Katze und Kater gestanden haben, datieren aus der V. und VI. Dynastie 2300 v Chr. Die Tiere hießen damals Mint und Miu. Zu Beginn des mittleren Reichs wurde die Katze zum heiligen Tier erhoben. Ihre wahrhaft staatserhaltenden Leistungen als Beschützerin der Kornkammern gegen Nagetiere anerkannt und gewürdigt. Der Sonnengott Ra wurde in Gestalt einer Katze verehrt. Aber die eigentliche Katzengöttin war die Tochter des Ra, die Mondgöttin Bastet. Tote Katzen wurden mumifiziert beigesetzt. Etwa im gleichen Zeitraum, wie in Ägypten müssen sich in Indien und China einige der dort heimischen Wildkatzen zu Hauskatzen entwickelt haben. Von China aus wurde die Katze nach Japan gebracht. Schiffskatzen besiedelten die Kontinente Amerika und Australien. Erst gegen Ende des 1. Jahrhunderts n.Chr. kam die Katze in die Mittelmeerländer Griechenland und Italien. Nach der römischen Besatzung gelangte die Katze dann auch nach Mitteleuropa. hren unserer Hauskatzen waren die Falbkatze aus Afrika, die Steppenkatze aus Indien und die Waldwildkatze aus Europa und Asien. Unsere Hauskaten liegen in ihrem Grundtyp zwischen den Falbkatzen mit ihrer schlanken, hochbeinigen Gestalt und den Waldkatzen mit ihrem kräftigen und gedrungenen Körper. Aus dem 6. Jahrtausend v. Chr. stammen die ältesten bekannten Darstellungen zahmer Katzen. Sie wurden in Anatolien gefunden und zeigen mit Katzen spielende Frauen. Die ersten Hieroglyphen in Ägypten, die für die Worte Katze und Kater gestanden haben, datieren aus der V. und VI. Dynastie 2300 v Chr. Die Tiere hießen damals Mint und Miu. Zu Beginn des mittleren Reichs wurde die Katze zum heiligen Tier erhoben. Ihre wahrhaft staatserhaltenden Leistungen als Beschützerin der Kornkammern gegen Nagetiere anerkannt und gewürdigt. Der Sonnengott Ra wurde in Gestalt einer Katze verehrt. Aber die eigentliche Katzengöttin war die Tochter des Ra, die Mondgöttin Bastet. Tote Katzen wurden mumifiziert beigesetzt. Etwa im gleichen Zeitraum, wie in Ägypten müssen sich in Indien und China einige der dort heimischen Wildkatzen zu Hauskatzen entwickelt haben. Von China aus wurde die Katze nach Japan gebracht. Schiffskatzen besiedelten die Kontinente Amerika und Australien. Erst gegen Ende des 1. Jahrhunderts n.Chr. kam die Katze in die Mittelmeerländer Griechenland und Italien. Nach der römischen Besatzung gelangte die Katze dann auch nach Mitteleuropa. | |
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Apportieren Im Alter zwischen fünf und sechs Monaten beginnen junge Kätzchen ganz von sich aus zu apportieren. Unermüdlich legen Ihnen die Kleinen alle möglichen Gegenstände vor und auf die Füße und warten nur darauf, daß diese Spielsachen von Ihnen möglichst weit weggeworfen oder weggerollt werden. Die Kätzchen hechten dann regelrecht hinterher, nehmen das Spielzeug auf, rennen zurück und legen es Ihnen wieder vor die Füße; aber selbstverständlich nur dann, wenn ihnen gerade danach ist. Am liebsten werden Gegenstände wie kleine Bälle oder Fellmäuse sowie Papierkugeln apportiert, aber auch Socken, Catnipmäuse und größere Spielzeuge werden nicht verschont. Mein Kater Benny apportiere mit Vorliebe ein kleines Glöckchen, das er außerdem jeden Morgen in seinen leeren Futternapf legte. Die Freude am Apportieren läßt theoretisch mit Eintreten der Geschlechtsreife im Alter von zehn bis zwölf Monaten nach. Aber auch einige erwachsene Katzen behalten diese für beide Seiten unterhaltsame Art des Spielens mit Ihren Menschen bei. | |
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Beutetiere Grundsätzlich kann eine Katze jedes Tier erbeuten, das nicht größer ist als sie selbst. Die allermeisten Katzen sind ausgesprochene Mäusejäger. Bei Wildkatzen sowie freilebenden Hauskatzen und vielen Bauerhofkatzen machen Mäuse 70-90 % der Nahrung aus. Die Katze wird von ihrem Jagdtrieb gesteuert und sie wird keine Beutegelegenheit auslassen. Von Menschen gefütterte Hauskatzen jagen bekanntermaßen mehr, als sie anschließend fressen. Bitterschmeckende oder stinkende Beutetiere wie Maulwürfe, Spinnen, Kröten und Spitzmäuse werden nur gejagt, aber kaum gefressen. Auch bei Wohnungskatzen ist der Jagdtrieb nach wie vor gleich stark ausgeprägt. Die Beutetiere einer Wohnungskatze beschränken sich jedoch meist auf Fliegen und Spinnen. Fest steht allerdings auch, daß grundsätzlich alle Katzen genauso gerne Vögel wie Mäuse jagen. Nur sind Vögel schwieriger zu erwischen. Bei Stadtkatzen liegt der Vogelanteil an der Gesamtbeute statistisch gesehen deutlich höher als bei Katzen, die auf dem Land leben, da ihnen die Vielfalt an Nagetieren in der Stadt fehlt. Erwischt werden von den Katzen nur Bodenbrüter und fast immer nur alte, kranke oder sehr junge Vögel, häufig finden Katzen aber auch verendete Vögel und tragen sie stolz als Beute nach Hause. | |
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Beuteverhalten Die Katze ist und bleibt ein Raubtier. Das Jagdverhalten ist ihr angeboren. Mit scharfen Sinnen, einem unglaublich wendigen Körper und blitzschneller Reaktionsfähigkeit stellen Katzen ihrer Beute nach.Vor allem Katzen, die selten Gelegenheit haben zu jagen, spielen oft lange mit dem Beutetier, bevor sie es mit einem gezielten Biß ins Genick töten. Die dafür nötigen Bewegungselemente lernt und übt schon das kleine Kätzchen und Zeit ihres Lebens ist die Katze dann durch einen inneren Antrieb gezwungen, diese Bewegungsabläufe anzuwenden. Gewisse Wahrnehmungen lösen zwingend ein Verfolgen und Fangen aus. Ein solcher Auslöser, auch Schlüsselreiz genannt, kann eine rasche Bewegung am Boden oder ein Geräusch sein, das sie aufhorchen läßt: ein leises Rascheln im Laub etwa, das Tippeln von Mäusepfötchen oder deren hohes, wisperndes Piepsen. Die Ohren der Katze bewegen sich hin und her und bestimmen die Richtung, aus der das Geräusch kommt. Die Katze starrt genau dort hin. Hat die sie das Beutetier in einiger Entfernung entdeckt, läuft sie geduckt, aber ziemlich rasch darauf zu und verharrt regungslos mit einigen Metern Abstand in der für Katzen typischen Lauerstellung: den Bauch am Boden, die Beine stark unter dem Körper angewinkelt, der Kopf sowie die Ohren werden aufmerksam nach vorne gereckt. Nur ihre Schwanzspitze zuckt gelegentlich und verrät die äußerste Anspannung. Ist sie noch zu weit von Ihrer Beute entfernt, wird sie sich geduckt Schritt für Schritt lautlos und vorsichtig näher heranpirschen, um dann wieder in ihrer Lauerstellung zu verharren. Steht der Absprung endlich bevor, schiebt sie ihre Hinterbeine weiter nach vorne und deutet leichte, rythmische Trippelbewegungen an. Dann schnellt sie auf ihr Opfer zu, um mit dem letzten Sprung ihre Beute mit den Vorderpfötchen zu packen. Katzen spielen gern noch eine Weile mit ihrer Beute, aber am Ende tötet die Katze ihren Fang durch einen Biß in den Nacken. Um den Biß so präzise zu plazieren, macht die Katze während des Zubeißens eine Serie schneller Kieferbewegungen, die sie aussehen lassen, als würde sie schnattern. Auch bei einer Wohnungskatze, die beispielsweise am Fensterbrett sitzt und draußen Vögel betrachtet, kann man häufig beobachten, wie sie plötzlich anfängt mit zurückgezoenen Mundwinkeln zu "schnattern". Verhaltensforscher bezeichnen dies als Leerlaufhandlung. Der Reiz, den die belauerten, aber unerreichbaren Vögel auf die Katze ausüben, ist so stark, daß er die Instinkthandlung des Zubeißens unwillkürlich auslöst. | |
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Ernährung Eine Katze hat als Fleischfresser einen ganz besonderen Bedarf an Nährstoffen, der bei in freier Natur lebenden Katzen durch das Auffressen ihrer Beutetiere gedeckt wird. Innereien, Muskelfleisch, und Knochen liefern Proteine (Eiweiß) und Fette sowie Mineralstoffe und Vitamine sowie pflanzliche Beikost aus dem Magen- und Darminhalt. Da die meisten Katzen heutzutage in Menschenfamilien leben, muß darauf geachtet werden ihnen eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung zu gewährleisten. Immer noch geistert bei vielen Menschen die Mär vom Resteverwerter Katze im Kopf herum. Doch die Katze ist kein Müllschlucker. Tischabfälle erzeugen bei ihr sehr schnell Mangelerscheinungen. Die heute im Handel erhältliche Katzen-Fertignahrung ist eine gesunde, vollwertige und ausgewogene Nahrung für Ihre Katze. Es gibt neben dem praktischen Dosenfutter auch Trockenfutter, das bei vielen Katzen als Zusatznahrung sehr beliebt ist. Trockenfutter hat nur einen Wasseranteil von 10 %. Achten Sie daher bitte darauf, daß immer genügend frisches Trinkwasser für Ihre Katze verfügbar ist. Katzen sind "Häppchenesser". Innerhalb von 24 Stunden gehen sie bis zu 36mal zum Fressen an den Futternapf. Auf die Verhältnisse in der Natur übertragen bedeutet dies: hier mal eine Maus, dort ein Käfer..... Ein junges Kätzchen braucht mindestens fünf Mahlzeiten am Tag, da sie einen hohen Energiebedarf, aber nur einen kleinen Magen hat. Ausgewachsene Katzen sollten mindestens zweimal täglich gefüttert werden, am besten morgens und abends. Achten Sie bitte darauf, daß Sie nur handwarmes Futter anbieten, da zu kalte Speisen von den Katzen oft umgehend wieder herausgewürgt werden und halten Sie einigermaßen regelmäßige Fütterungszeiten ein. Viele Katzen vertragen keine Milch bzw. Milchprodukte, da der enthaltene Milchzucker vom Organismus der Katze nicht abgebaut werden kann, was zu Durchfall und Erbrechen führt. Dies gilt auch für Sahne. Verzichten Sie - wenn möglich! - auf solche Milchprodukte. Meine Katze Meggie verträgt Milch überhaupt nicht. Im Gegensatz dazu verträgt jedoch meine Katze Trixi (siehe Frontpage) diese Produkte hervorragend und würde sich am liebsten von nichts anderem als Kuhmilch, Joghurt, Milchreis, Hüttenkäse etc. ernähren... Fleisch sollten Sie nur gekocht verfüttern. Aus dem rohen Fleisch oder Schlachtabfällen können die Katzen Salmonellen, Trichinen oder die Erreger der bei Katzen absolut tödlich verlaufenden Aujeszky'schen Krankheit (hauptsächlich durch rohes Schweinefleisch, das sich häufig auch in vielen Salamiewürsten und rohem Schinken findet) aufnehmen. Weiterhin besteht die Möglichkeit, Katzennahrung selbst herzustellen: Für Katzen, die Fertigfutter gewöhnt sind, sind selbstgekochte Mahlzeiten erst gewöhnungsbedürftig und kann zunächst Skepsis hervorrufen. Wenn Ihre Katze nicht sofort frißt, lassen sie den Napf einfach einige Zeit stehen. Der zunehmende Hunger wird Ihre Katze zum Probieren ermuntern. Schmeckt es Ihrer Katze, so können Sie sie auch weiterhin hin und wieder mit diesen besonderen Leckerbissen verwöhnen, sollte die Katze das Gericht jedoch völlig ablehnen, so zwingen Sie sie nicht zum Fressen und werten Sie es als Versuch. Entfernen Sie das Futter, sobald es angetrocknet ist. Katzen sind Schleckermäuler und penible Esser, die auch schon mal das beste Fertigfutter ignorieren. Auf jeden Fall sollten Sie einen gescheiterten Versuch nicht zu Lasten Ihrer eigenen Kochkunst werten! Hier ein Rezept aus der Hobbythek: (Hobbytip Nr. 272): Katzensuppe 40 g Suppennudeln 1 TL Distelöl 60 g Hühnerfleisch 1 Karotte 1 TL Hefebrühe (instant), Gemüse- oder Fleischbrühe 1 TL gehackte Petersilie 1 Meßl. Fitcats Und so wirds gemacht: Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und Nudeln darin garen. Distelöl in einem Topf erhitzen. Geflügelfleisch waschen, mit Küchenpapier trockentupfen und klein würfeln. Die Hähnchenwürfel in dem Öl bei mittlerer Hitze anbraten. Karotte waschen, schälen, klein raspeln und zu dem Geflügel geben. 1 l Wasser zufügen, Hefebrühe und Petersilie einrühren und 5 Minuten kochen lassen. Nudeln hinzufügen, abkühlen lassen und noch einmal etwas pürieren. Fitcats zugeben. Die Suppe darf nicht heißt serviert werden, da die Katze sich hier sehr schnell die Schnute verbrennen kann. Auch wenn das tier noch so ungeduldig wartet, muß die Zeit zum Abkühlen der Speise eingehalten werden. Die Katzensuppe hat ca. 290 kcal bei ca. 29 % Eiweiß in der Trockenmasse. | |
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Gebiß Das Milchgebiß von Jungkatzen besteht aus 26 Zähnchen: 14 Zähnchen im Oberkiefer und 12 Zähnchen im Unterkiefer. Die Kätzchen werden zunächst zahnlos geboren. Die ersten Milchzähnchen erscheinen etwa ab dem 12. Lebenstag: Zuerst die Schneidezähnchen, dann die Fangzähnchen und zuletzt die Backenzähnchen. Der Zahnwechsel beginnt meist genau im 5. Lebensmonat. Die Kätzchen verlieren ihre Milch-Zähne jedoch erst, wenn die neuen bereits durch das Zahnfleisch gestoßen sind. 3-5 Tage lang haben die Kätzchen teilweise ein doppeltes Gebiß. Das Gebiß der erwachsenen Katze besteht aus insgesamt 30 Zähnen. Die Katze hat in jedem Kieferbogen sechs kleine Schneidezähne, die in erster Linie der Fellpflege dienen. An diese schließen sich vier lange dolchartige Eckzähne, auch Fangzähne genannt, an, die - wie der Name schon sagt - zum Fangen, Festhalten und Töten von Mäusen und anderen Beutetieren dienen. Hinter den Fangzähnen befinden sich nach einer Lücke sich im Oberkiefer je drei, im Unterkiefer je zwei Reißzähne, die sehr scharfkantig sind und mit denen die Nahung in schluckbare Stücke zerrissen wird. Daran schließt sich in jeder Zahnreihe ein Backenzahn (Mahlzahn) an. Katzen kauen nicht, sondern reißen mit seitlich gestelltem Köpfchen größere Fleischbrocken ab, die so geschluckt werden. Die scharfen Magensäfte der Katze dienen jedoch dazu, daß auch größere Brocken gut verdaut werden können. | |
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Geschlechtsreife Die weibliche Katze wird gewöhnlich mit 8-9 Monaten geschlechtsreif, spätestens aber mit einem Jahr. Man nennt eine brünstige Katze "rollig", d.h. sie wälzt sich hingebungsvoll auf dem Boden hin und her. Aber das Umherrollen allein ist nicht das einzige Zeichen, mit dem die Kätzin ihr Verlangen nach dem Kater kundtut. Sie zirpt und gurrt, gibt kleine schreiende Laute von sich oder ruft mit klagend-monotoner Stimme. Sie reibt ihren Kopf und ihre Flanken an allen möglichen Gegenständen, um ihre Duftmarken zu setzen. Die Intensität der Rolligkeit ist von Kätzin zu Kätzin verschieden. Ihre "Hitzeperiode" beträgt 8 - 10 Tage, sie ist aber nur an 3-4 Tagen paarungsbereit. Wenn sie jedoch dazu bereit ist, präsentiert sie dem Kater mit durchgedrücktem Kreuz und zur Seite gehaltenen Schwanz ihre Geschlechtsteile. Diese Körperhaltung ist eine unmißverständliche Einladung für den auserwählten Kater. Findet sie in dieser Zeit keinen Deckkater, kann es bereits nach 3-4 Wochen zu einer erneuten Rolligkeit kommen. Wird das Bedürfnis der Kätzin überhaupt nicht befriedigt, kann es sogar nach einiger Zeit zu einer (krankhaften) Dauerrolligkeit kommen. Spätestens dann wird das Ganze nicht nur für Sie, sondern auch für die Katze zur Qual. Als Dauerlösung hilft nur die Kastration der Kätzin. Beim Jungkater setzt bereits im 4. Lebensmonat die Bildung des männlichen Geschlechtshormons Testosteron ein, das die Reifung sowohl der Geschlechtsorgane als auch des katertypischen Paarungsverhaltens steuert. Im Alter von 6-8 Monaten "üben" manche Kater bereits schon eifrig bei Katzendamen, derer habhaft zu werden. Erfolgreich decken können sie aber erst ab dem 9.-12. Lebensmonat. Geschlechtsreife Kater sind das ganze Jahr über zu Liebesabenteuern fähig. Hat er eine rollige Kätzin ausfindig gemacht, kann es vorkommen, daß er mehrere Tage und Nächte nicht nach Hause kommt. Es gilt nun, seiner Präsenz durch häufige Duftmarkierungen Ausdruck zu verleihen. Durch den an verschiedenen Plätzen im Gelände gesprühten Urin bringt sich der Kater bei seinen Rivalen in Erinnerung und markiert seinen Anspruch auf die Katzendamen in seinem Gebiet. Trifft er eine rollige Kätzin an, ist er höchst erpicht darauf, deren Hinterteil geruchlich zu überprüfen. Je deutlicher die Kätzin nach Brunst riecht, desto hartnäckiger wird er sich als´Freier an ihre Fersen heften. Läßt er seine Auserwählte zu lange aus den Augen, schnappt sie eventuell ein anderer Freier weg, ist er aber zu voreilig und nähert sich zu aufdringlich, läßt ihn die Katzendame schon mal ihre Krallen spüren. Zur nachdrücklichen Betonung ihrer Präsenz versprühen 99 % aller brünstigen Kater - wie bereits erwähnt - an allen strategischen Stellen ihre persönlichen Visitenkarte in Form von Urinspritzern. Sekrete aus Analdrüsen vermischen sich mit dem Urin und verleihen diesem eine sehr strenge raubtierartige Duftnote. Dies nicht nur im Freien, auch in der Wohnung. Gegen den Duft ist wenig zu machen. Putzmittel oder Deo helfen leider nicht wirklich. Lassen Sie Ihren Kater am besten Kastrieren, bevor er vollends geschlechtsreif ist. Dadurch wird nicht nur sein Geschlechtstrieb, sondern auch sein Drang zum Spritzmarkieren von vornherein unterdrückt. Entscheiden Sie sich dazu, Ihren Katzer erst später kastrieren zu lassen, kann es vorkommen, daß er seine sexuellen Interessen inklusive der leidigen Spritzerei nie ganz verliert. | |
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Grundausstattung einer Katze 1 gut verschließbarer Transportkorb 1 Katzentoilette 1 Wasserschüssel 2 Eßnäpfe 1 abwaschbare Matte für den Futterplatz 1 Kratzbaum 1 Kratzmatte oder Kratzbrett 2 Wolldecken 1 Bürste 1 Kamm | |
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Haarballen Durch Lecken des Felles nimmt die Katze mit der Zunge stets auch eine Vielzahl loser Haare auf. Diese Haare werden einfach verschluckt. Ein großer Teil davon nimmt den natürlichen Weg und wird mit dem Kot wieder ausgeschieden. Der andere Teil der Haare kann nicht verdaut werden. Im Magen bilden sich daher verfilzte, längliche Haarklumpen, die über kurz oder lang ausgewürgt werden. Das ist ein ganz normaler Vorgang, der durch heftige Würgegeräusche, Keuchen und Hecheln begleitet werden kann. Kaum hat sie den Haarballen erbrochen, geht es der Katze auch schon wieder gut. Hat eine Katze Gelegenheit, Gras zu fressen, kann sie sich dadurch das Erbrechen erleichtern. Es gibt mittlerweile auch diverse Trockenfutter im Handel, die das Ausscheiden der Haare durch den Verdauungstrakt fördern. Das ist besonders dann wichtig, wenn die Katze besonders viele Haare aufnimmt, beispielsweise zur Zeit des Fellwechsels oder bei Langhaarkatzen. | |
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Impfung Mit der Muttermilch werden Antikörper auf die neu geborenen Kätzchen übertragen, so daß diese normalerweise gegen Erreger geschützt sind. Dieser Schutz hält jedoch nur wenige Wochen an, so daß die Jungtiere frühzeitig durch Impfungen zur Bildung eigener Schutzstoffe angeregt werden müssen. Die sogenannte Grundimmunisierung ist der erstmalige Aufbau eines Impfschutzes. Jungtiere werden daher im Allgemeinen zwischen der siebten und zehnten Lebenswoche erstmalig geimpft. Wegen der eventuell noch vorhandenen mütterlichen Schutzstoffe ist die Grundimmunisierung erst nach einer zweiten Injektion, die 3 - 4 Wochen später erfolgt, abgeschlossen. Danach ist eine Wiederholungsimpfung in jährlichem Abstand notwendig. Anläßlich der ersten Impfung Ihrer Katze oder beim Kauf eines Tieres erhalten Sie einen Impfpaß. Darin stehen unter anderem Name, Art, Geschlecht und Alter Ihrer Katze, ferner Chip oder Tätowierungsnummer sowie der Name des Besitzers. Aus diesem Impfpaß ergeben sich alle bereits durchgeführten Impfungen der Katze. Der Impfpaß ist bei Reisen ins Ausland als Nachweis für die verlangten Schutzimpfungen Pflicht. Bewahren Sie den Impfpaß Ihrer Katze sorgfältig auf und legen Sie ihn bei jeder Wiederholungsimpfung Ihrem Tierarzt vor. Die moderne Tiermedizin kennt heute äußerst wirksame und gut verträgliche Impfstoffe, mit denen Sie Ihre Katze vor den schlimmsten Viruserkrankungen schützen können. Ihrer Katze zuliebe sollten Sie zumindest das von den Tierärzten empfohlene Impfprogramm gegen Katzenseuche, Katzenschnupfen gewissenhaft durchziehen. Es gibt ferner Kombinationsimpfstoffe, die gleichzeitig gegen mehrere Infektionskrankheiten schützen. Schützen Sie Ihre Katze, denn vorbeugen ist allemal besser als heilen. | |
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Kastration Die weibliche Katze erreicht die Geschlechtsreife mit ca. 8-9 Monaten, Kater sind meist ein wenig früher dran. - Kater Zum Zeitpunkt der Geschlechtsreife ist der Kater annähernd ausgewachsen. Seine Hoden sind deutlich erkennbar. Oftmals beginnt der Kater nun mit dem für den Besitzer äußerst unangenehmen Setzen von Duftmarken um sein Revier zu begrenzen und die Katzendamenwelt auf seine Bereitschaft aufmerksam zu machen. Während des Markierens wird mit hochaufgerichtetem und zitterndem Schwanz Urin abgesetzt. Dieser hat einen durchdringenden und sehr anhaltenden Geruch, der durch die jetzt produzierten männlichen Hormone verursacht wird. Die einzige Möglichkeit, diesem Vorzubeugen ist die rechtzeitige Kastration des Katers. Bei der Kastration des Katers werden in Vollnarkose die Hoden entfernt. Er ist normalerweise jedoch bereits am nächsten Tag wieder fit. - Kätzin Eine Besonderheit im Fortpflanzungszyklus der Katze ist es, daß es nur beim Deckakt zum Eisprung kommt. Wird die Katze nicht gedeckt, so gehen die herangereiften Eizellen ohne Gelbkörperbildung zugrunde und es können sofort neue Eizellen reifen. Das heißt, wird eine Katze nicht gedeckt so werden die Abstände der einzelnen Rolligkeiten oftmals kürzer, bis es im Extremfall zur Dauerrolligkeit Ihrer Katze kommt, die für alle Beteiligten durch das anhaltende Geschrei sowie die mögliche Neigung zur Unsauberkeit sehr unangenehm sind. Die Tiere bekommen keineswegs einen seelischen oder körperlichen Schaden, wenn sie niemals Junge hatten, da der "Mutterinstinkt" bei Katzen erst durch die starke Hormonbildung bei der Geburt der Welpen entsteht, aber nicht vorher. Eine Sterilisation, bei der die Eileiter abgebunden werden, verhindert zwar eine Trächtigkeit, ändert aber nichts am Rolligkeitsproblem. Bei einer Kastration entfernt der Tierarzt operativ beide Eierstöcke samt Gebärmutter der Katze. Die Tierheime sind im Sommer übervoll mit jungen Kätzchen, die durch die unverantwortliche Gleichgültigkeit der Katzenbesitzer geboren werden. Helfen Sie durch die rechtzeitige Kastration Ihrer Katze das Problem einzudämmen und denken Sie daran, daß auch ein Kater seinen Teil dazu beiträgt. | |
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Katzengras Gras fördert die Verdauung der Katze und hilft ihr, Haare, die sie beim Putzen verschluckt hat, wieder auszuwürgen. Eine Katze, die freien Auslauf hat, deckt ihren Grasbedarf auf der nächstgelegenen Wiese. Einer Wohnungskatze müssen Sie ein geeignetes Gras anbieten. Es gibt im Zoofachgeschäft vorgekeimtes Katzengras sowie Bambus zu kaufen. Sie können aber auch selbst in einem Blumentopf Hafer-, Weizen oder Grassamen ansäen. Katzen, die den Drang verspüren, Grünzeug zu fressen und kein geeignetes Gras vorfinden, bedienen sich meist an irgendwelchen Zimmerpflanzen. Viele Topfpflanzen im Haus sind jedoch ausgesprochen giftig. Achten Sie darauf, daß giftige Exemplare für die Katze nicht erreichbar sind. | |
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Katzenkinder Ein Wurf umfaßt bis zu acht Kätzchen, die blind, taub und zahnlos, jedoch bereits mit gutem Geruchssinn das Licht der Welt erblicken. Sie sind ganz und gar auf die Fürsorge der Mutter angewiesen, die ihnen Schutz, Wärme und Nahrung gibt. Wärme ist für die neugeborenen Katzenkinder überlebenswichtig. Die kleinen Körper können ihre Körpertemperatur noch nicht konstant halten, daher kuscheln sich die Katzengeschwister beim Schlafen stets ganz eng aneinander, um sich gegenseitig zu wärmen. Erst im Alter von 7 Wochen ist die Fähigkeit zur Regulierung der Körpertemperatur vollständig entwickelt. Kühlt ein Kätzchen aus, kann das leicht den Tod bedeuten. Ein Katzenbaby ruft durchdringend nach seiner Mutter, sobald es auf irgendeine Art und Weise versehentlich aus dem Nest geraten ist und ihm kalt wird. Die Katzenmutter hört die Hilferufe über erstaunlich weite Distanzen und eilt sofort herbei, um das Kleine durch Lecken zu trösten und dann ins Nest zurückzutragen. Ein neugeborenes Kätzchen ist 10 - 15 cm groß und zwischen 70 und 130 g schwer. In den ersten Tagen ihres Lebens liegen die Katzen nur bei der Mutter an der Milchquelle. Indem sie mit ihren kleinen Vorderpfoten den Bauch der Mutter kneten regen die Katzenbabies den Milchfluß an. Sie verdoppeln ihr Gewicht in der ersten Lebenswoche, bis zum Ende des ersten Lebensmonats hat es sich etwa vervierfacht. Zwischen dem 9. und 12. Tag öffnen sich die Augen der Kätzchen. Sie können jedoch noch nicht richtig sehen, sondern reagieren zunächst nur auf Bewegungen und Lichtquellen. Ab der zweiten Lebenswoche beginnt das Gehör der Kätzchen zu funktionieren. Etwa ab dem 12. Lebenstag erscheinen die ersten Milchzähnchen. Schon von den ersten Lebenstagen an können sich die Kätzchen mit den Vorderbeinen hochstemmen und kurze Stückchen voranrobben. Ab der zweiten Woche unternehmen die Kätzchen bereits die ersten Anstrengungen zu stehen und zu gehen. Ab der dritten Lebenswoche werden die Kätzchen zusehends mobiler und unernehmen jetzt schon kurze Ausflüge aus ihrem Nest. Im Alter von vier bis fünf Wochen sind ihre Sinne ausgereift und ebenso leistungsfähig wie die einer erwachsenen Katze. Die motorische Entwicklung dauert jedoch noch viel länger. Beim Laufen, Klettern und Springen fehlt es nicht nur an Geschicklichkeit, sondern auch noch an Erfahrung. Es gibt jedoch kaum reizendere Tierkinder als junge Kätzchen im Entdeckeralter. Ihre unstillbare Neugierde und unermüdliche Spielbereitschft läßt sie alles untersuchen oder ausprobieren, was sich ihnen bietet. Ab der vierten, manchmal auch erst ab der sechsten Lebenswoche, wenn die Milch der Mutter allmählich nicht mehr ausreicht, fangen die kleinen Kätzchen an, auch feste Nahrung zu sich zu nehmen. Bei Wohnungskatzen begleiten die Jungtiere ihre Mutter einfach zum Freßnapf, bei freilebenen Katzen bringt die Mutter ihren Jungen von nun an Beutetiere von ihren Jagdausflügen mit nach Hause. Trotzdem ist es immer wieder schön, wenn sich die Mutter "breitschlagen läßt" und noch manchmal eine Milchmahlzeit spendiert. Schließlich stillt das Säugen nicht nur den Hunger, sondern auch das Bedürfnis nach Geborgenheit und Wärme. Viele Kätzinnen siedeln in dieser Zeit ihre Jungen in ein anderes Nest um, von dem aus sie gut auf die Jagd gehen oder eine andere Futterquelle erreichen kann. Die Mutter faßt dabei ihre Jungen nacheinander mit den Zähnen behutsam, aber fest im Nacken. Sobald die Mutter zupackt fällt das Kleine durch einen Reflex in die sogenannte Tragstarre und kann somit "wegtransportiert" werden. Ab der 10. - 12. Lebenswoche bekommen die Kätzchen allmählich ihre eigentliche Augenfarbe. Bis zu diesem Zeitpunkt sind alle Katzenbabyaugen blau, da die Iris zunäöchst nur sehr spärlich pigmentiert ist. Ab etwa dem vierten Monat beginnt der Zahnwechsel zum bleibenden Gebiß. Die Trennung eines Kätzchens von seiner Mutter und der Umzug zu einer neuen Familie sollte frühestens ab der 10. - 12. Lebenswoche erfolgen. | |
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